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Dictum 68 – Turba Philosophorum

Dictum 68

Sagte Artanius (Ostanes): Wisst, alle Erforscher dieser Kunst, dass unser Werk, dessen Untersuchung ihr zugelassen habt, durch Zeugung aus dem Meere entsteht, wodurch und worin, abgesehen von Gott, das Werk vollendet ist. Nehmt daher Schnecken(schalen) und alte Meersteine und röstet (sie) mit Kohlen, bis sie weiß werden. Dann löscht sie mit weißem ‘Essig’, wenn 24 Unzen von ihnen geröstet waren; die Wärme wird mit dem dritten Teil seines Gewichts gelöscht, nämlich mit 8 Unzen. Zerreibt also mit weißem ‘Essig’ und kocht in der ‘Sonne’ und mit ‘schwarzer Erde’ durch 42 Tage. Das zweite Werk aber geschieht vom 10. Tag des Monats September bis zum 10. Tag der Waage. Diesem zweiten aber fügt keinen ‘Essig’ hinzu, lasst es aber kochen, bis sein ‘Essig’ ausgetrocknet ist und seine ‘Erde’ fest wird wie ‘ägyptische Erde’. Und wisst, dass jenes Werk schneller fest wird, das andere aber langsamer. Das kommt aber von der Verschiedenheit des Kochens her, denn wenn der Ort, wo gekocht wird, feucht und tauig gewesen war, verfestigt es sich schneller, wenn er aber trocken war, verfestigt es sich langsamer.