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Dictum 20 – Turba Philosophorum

Dictum 20

Sprach Bellus (Apollonios): Ihr habt sehr gut geredet, ihr Schüler!

Antwortete PythagorasBellus (Apollonios), warum hast du sie Schüler genannt, da sie doch Philosophen sind?

Antwortete jener: Zu Ehren ihres Meisters, um ihn selbst nicht mit ihnen gleichzustellen.

Pythagoras aber antwortete: Die mit euch das Buch über diese Kunst verfasst haben, das Turba genannt wird, dürfen nicht Schüler genannt werden.

Und jener: Jene Meister haben selbst sehr häufig das ‘immerwährende Wasser’ erwähnt, und haben das Weißmachen und Rotmachen auf viele Weisen beschrieben, nur mit verschiedenen Worten. Nachdem aber die Wahrheit verborgen war, sind sie einig, auf welche Weisen sie die Gewichte, die Zusammensetzungen und die Verfahren verbunden haben. Siehe, ich werde über dieses Verachtete, ruhmvoll Bekannte sprechen, das bei den Philosophen erhaben ist, das ein Stein ist und doch kein Stein, (und) das mit vielen Namen genannt wird, damit kein Unverständiger ihn erkenne. Denn einige Weise haben ihm nach dem Ort, wo er erzeugt wird, einen Namen verliehen, einige aber nach der Farbe, von denen einige ihn den ‘grünen Stein’ genannt haben, manche aber den ‘Stein des stärksten Geistes aus dem Kupfer, mit Körpern unmischbar’. Manche haben seine Beschreibung (wiederum) verändert, was bei denen, die die Steine verkaufen, welche ‘Gifte’ genannt werden, um Geld gekauft werden kann. Manche haben ihn ‘Speichel des Mondes’, manche nach den Sternen, manche auch nach den Zahlen benannt. So ist er mit Legionen von Namen benannt worden, von denen der beste ist, dass er ‘aus Metallen entsteht’; manche haben auch gesagt, er sei die ‘Chrysokolla’, manche auch, er entstehe aus Quecksilber mit ‘Milch der Fliegenden’.