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Dictum 63 – Turba Philosophorum

Dictum 63

Sagte der Philosoph: Ich gebe den Nachfahren bekannt, dass die Natur ‘männlich’ und ‘weiblich’ ist; daher haben die Neider sie den ‘Körper der Magnesia’ genannt, weil in ihr das größte Geheimnis ist. Setzt daher, alle Erforscher dieser Kunst, die ‘Magnesia’ in ihr ‘Gefäß’ und kocht fleißig; wenn ihr dann nach (einigen) Tagen öffnet, werdet ihr das Ganze in ‘Wasser’ verwandelt finden. Kocht wieder, bis es sich verfestigt und sich selbst festhält. Wenn ihr aber in den Büchern der Neider das Wort ‘Pelagus’ findet, so wisst, dass sie damit die ‘Feuchtigkeit’ bezeichnen, mit dem Wort ‘Pannus’ aber bezeichnen sie das ‘Gefäß’. Auch durch ‘Medizinen’ bezeichnen sie die Natur, weil sie keimt und zur Blüte gelangt. Wenn aber die Neider sagen: „Wasche, bis die Schwärze des Kupfers weggeht“, so nennen manche diese Schwärze ‘Silber’. Agathodaimon aber hat das klar dargelegt, indem er diese Worte zweifelfrei vortrug. Es ist zu beachten, alle Erforscher dieser Kunst, dass ihr, wenn die ‘Dinge’ vorher gemischt und einmal abgekocht sind, die vorgeschriebene ‘Schwärze’ finden werdet, d. h. dass alles schwarz wird. Dies also ist der ‘Blei der Weisen’, von dem sie in ihren Büchern so häufig gehandelt haben. Einige sagen auch ‘unser schwarzes Silber’.