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Dictum 61 – Turba Philosophorum

Dictum 61

Sagte Moses: Man muss beachten, dass die Neider das ‘Kupferblei’ ‘Werkzeuge des Bildens’ genannt haben, um durch Täuschung die Nachfahren zu betrügen. Diesen gebe ich bekannt, dass deren ‘Werkzeuge des Bildens’ aus unserem weißen, sternartigen und glänzenden ‘Pulver’ entstehen und aus unserem ‘Stein’, der schimmernd wie Marmor ist; von ihnen ist aber kein ‘Pulver’ für unser Werk geeigneter und für unsere Zusammensetzung besser, als das Pulver der ‘Ascocia’, aus dem geignete ‘Werkzeuge des Bildens’ entstehen. Weiter haben die Philosophen schon gesagt: „Nehmt die Werkzeuge aus dem Ei“; sie haben aber nicht berichtet, was für ein Ei, noch von welchem Vogel. Und wisst, dass die Behandlung dieser Dinge schwieriger ist als das ganze Werk, weil, wenn das ‘Zusammengesetzte’ mehr als notwendig behandelt wird, sein vom ‘Pelagus’ genommenes Licht ausgelöscht wird. Darum haben die Philosophen vorgeschrieben, dass (der Himmel) beobachtet werde. Nehmt dies also bei Vollmond, und setzet es auf den ‘Sand’, bis es geweißt wird. Und wisst, dass wenn ihr beim Aufsetzen in den ‘Sand’ und bei der Wiederholung keine Geduld habt, ihr bei dem Verfahren irrt und das Werk zugrunde richtet. Kocht es also in gelindem Feuer, bis ihr es geweißt seht, dann löscht es mit ‘Essig’, und ihr werdet eines von Dreien bereits von den Genossen getrennt finden. Und wisst, dass das erste Elixir mischt, das zweite verbrennt, das dritte aber flüssig macht. Dem ersten also gebt zweimal neun Unzen ‘Essig’ zu: zum erstenmal, sobald das Gefäß sich erwärmt, zum zweitenmal aber, wenn es schon warm geworden ist.