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Dictum 47 – Turba Philosophorum

Dictum 47

Sagte Mundus (Parmenides): Vom Rost, Atamus (Ostanes), hast du schon gesprochen; ich werde daher vom ‘Gift’ reden, die Nachfahren belehrend, dass das ‘Gift’ kein ‘Körper’ ist, weil sie das Feine des Geistes in einen zarten Geist verwandelt haben; es hat den Körper gefärbt und in ‘Gift’ verwandelt, von dem der Philosoph versichert, dass es jeden Körper färbt. Die alten Philosophen aber glauben, dass, wer Gold in ‘Gift’ verwandelt hat, schon zum Gewollten gelangt ist; wer das aber nicht kann, hält sich (nur) im Nichts auf. Ich sage euch aber, allen Söhnen der Lehre, wenn ihr die Dinge nicht durch ‘Feuer’ verfeinert habt, bis jene Dinge wie ‘Geister’ aufsteigen, werdet ihr euch im Nichts aufhalten. Dies also ist ein Geist, das Feuer fliehend, und ein schwerer Rauch, durch dessen Eindringen in den Körper der Körper erfreut wird. Alle Philosophen aber haben gesagt: „Nehmt den schwarzen, alten Geist und zerstöret und quälet durch ihn die ‘Körper’, bis sie verändert werden“.