Wissenschaft und Meditation

„Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.“ (Fjodor M. Dostojewski)

Wissenschaft und Mediation

Wer regelmäßig meditiert und Entspannungsübungen praktiziert kennt die wohltuende Wirkung. Wir fühlen uns leichter, freier, ruhiger, aber auch stärker. Mittlerweile hat auch die Wissenschaft bestätigt, dass Entspannung die Gehirnleistung verbessern kann.

Eine wissenschaftliche Studie in den USA zeigt, dass Menschen Stress leichter bewältigen bzw. mit Prüfungssituationen besser umgehen können. Wissenschaftler haben fünfzig Studenten die ihr Examen vorbereiteten in einem Zeitraum von zehn Wochen getestet.Vor allem wurde darauf geachtet, wie aufmerksam bzw. müde die Studenten waren und wie das Gehirn auf plötzliche Reize reagierte.

Ein Teil der Probanden wurde in Meditationstechniken geschult. In dieser Meditation musste man zweimal täglich zwanzig Minuten sitzend versuchen, möglichst die Gedanken abzuschalten und sich völlig frei zu fühlen sowie nur sein Bewusstsein erfahren.

Die Hirnströme des durchgeführten EEGs zeigten, dass sich die Probanden mit den Meditationstechniken besser konzentrieren konnten. Die physiologische Stressreaktion in ihrem Körper klang weitaus schneller ab als bei den übrigen Studenten.

Die Harvard-Psychologin Sara Lazar hat 2005 herausgefunden, dass Meditation die Nervenverknüpfung der Großhirnrinde positiv beeinflusst. Bereits nach zwei Monaten zeigen sich Veränderungen. Dies bedeutet, dass durch regelmäßige Meditationen, die Konzentrationsfähigkeit verbessert werden kann.

Und noch etwas sehr Ungewöhnliches wurde festgestellt: Im Kernspin zeigte sich, dass die entsprechenden Hirnregionen bei älteren Probanden besonders vergrößert waren, üblicherweise schrumpft dieser Bereich im Alter.

Menschen, die regelmäßig meditieren, bleiben demnach länger geistig frisch als Personen, die nicht meditieren.

Abb: © shefkate – Fotolia.com

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