Universelle Gesundheit (Teil 1)

Universelle GesundheitAuszug aus der Ottawa Charta der WHO:

„Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, Einkommen, ein stabiles Öko-System, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.“

Aber was ist Gesundheit?

Gesundheit ist ein natürlicher Zustand. Nur durch unnatürliche Verhaltensweisen verhindern wir die Gesundheit. Gesundheit bedeutet auch Ganzsein, in Harmonie und Gleichgewicht zu sein, Liebe und Achtung zu sich selbst zu haben.

Um das Prinzip von Krankheit zu verstehen, bedarf es, die wahren Ursachen zu erkennen. Krankheit ist kein Fehler in der Schöpfung, sie ist vielmehr ein Weg, um eine Harmonie herzustellen sowie zum geistigen Wachstum anzuregen.

Hierzu ist es wichtig, die Ursache und den Zweck von Krankheit und Heilung zu verstehen. Wenn man irgendwelchen äußeren Faktoren die Verantwortung für Krankheit und Disharmonie zuschiebt, verhindert man wahre Heilung. Heilung ist ein inneres Ganzwerden und benötigt die Krankheit, wie der Tag die Nacht.

Die Symptome möchten die Aufmerksamkeit auf eine Botschaft richten, und wenn man offenen Herzens hinhört, versteht man immer deutlicher diese Form der Kommunikation. Nur durch Krankheit ist es möglich, Heilung zu erfahren. Krankheit ist somit eine Voraussetzung für Heilung. Weder die Krankheit, noch das Symptom sind aufzulösen, sondern das dahinterliegende Verhalten, welches die Krankheit auslöst und notwendig gemacht hat. Ein Symptom lahm zu legen oder zu betäuben veranlasst nur, dass die Krankheit gezwungen ist, sich durch ein anderes Symptom oder noch stärker zu veräußern.

Das Außen ist ein wunderbarer Spiegel, der offen zeigt, was in uns vor sich geht. Das Wichtigste ist die innere Veränderung, danach kann die körperliche folgen. Der Körper an sich kann weder krank noch gesund sein, er bringt nur eine Information zum Ausdruck. Er ist sozusagen die Projektionsfläche des Bewusstseins. Den Schmerz erleben wir ausschließlich auf der Bewusstseinsebene und nicht im Körper. Dies bedeutet, dass der Körper niemals der Ort sein kann, wo ein Problem entsteht, er ist auch kein Ort, wo ein Problem gelöst werden kann.

Wenn man dies einmal wirklich verstanden hat, so ändert sich der Umgang mit der Krankheit grundlegend. Das Symptom wird dann nicht mehr als großer Feind angesehen den es zu besiegen gilt. Es wird in der Folge als ein Helfer erkannt, ja sogar als ein Freund auf dem Weg zur wirklichen Gesundheit, dem Heil sein.

Das Symptom kann uns mitteilen, was es zu tun gibt, was es zu verändern gilt, vorausgesetzt, man versteht die Sprache seines Körpers.

Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels: Universelle Gesundheit (Teil 2)

Abb: © Kurhan – Fotolia.com

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