Thomas von Aquin

Thomas von Aquin

*1224 – 07.03.1274

Thomas von Aquin (Tommaso d’Aquino) war einer der bedeutendsten Philosophen und Theologen im Mittelalter. Er gilt als entscheidender Denker der Scholastik. Er studierte in Paris bei Albertus Magnus und wurde später dessen Assistent in Köln. Seine Philosophie orientiert sich stark an Aristoteles. Thomas von Aquin verfasste zahlreiche Schriften sowie Kommentare zum Matthäus- und Johannesevangelium, den Psalmen und zum Römerbrief. Er versuchte Philosophie und Theologie zu vereinen.

Autor von: Summa contra Gentiles (Lehrbuch gegen die (ungläubigen) Völker), Aurora consurgens (Aufsteigende Morgenröte); Summa theologiae (Lehrbuch der Theologie (unvollendet)); Catena aurea (Goldene Kette (eine Sammlung von Kommentaren der Kirchenväter zu den Evangelien)); De potentia, De anima; Compedium theologiae; De regimine principum (ein staatspolitische Werk);

Schriften: Über Lüge und Irrtum; Über die Vollkommenheit des Geistlichen; Über das Böse; Über die Herrschaft der Fürsten; Über die Einheit des Intellekts gegen die Averoisten; Compendium theologiae;

Werke über die Bibel: Kommentar über die Psalmen (Psalm 1–51); Kommentar zu den vier Evangelien; Vorlesungen zu den Briefen des Apostels Paulus; Vorlesungen zu Matthäus und Johannes; Kommentar über Jesaja;

 

Text aus unserer Online-Bibliothek (Text in deutscher Sprache):

Thomas von Aquin – Das Seiende und das Wesen