Religionssekten / Quelle des Übels

„Religionen“ missbrauchen den Glauben der Menschen an das Göttliche für eigennützige Zwecke. Dies zieht sich durch alle Zeitalter und Kulturen. Durch Verblendung wurde ein falscher Glaube unter der Menschheit geschürt. „Im Namen Gottes“ wurde großes Leid erschaffen. Offenbar wird erst die „Religion“ zerstört werden müssen, damit das Leid aufhört.

Das größte Übel ist die Religion, in welcher Form auch immer und in welcher Nation auch immer. Es sind die Priesterkaste, das Priestertum und die Kirchen.

Es sind jene Illusionen, die der Mensch für heilig hält, in denen er die Quelle der vielen Übel suchen muss, die der große Fluch der Menschheit sind und welche die Menschheit fast überwältigen. Unwissenheit erschuf Götter, und Verschlagenheit nutzte sie. Schau nach Indien, schau auf das Christentum und den Islam, das Judentum und den Fetischismus. Es ist priesterlicher Betrug, der den Menschen die Götter so schrecklich macht.

Es ist die Religion, die aus ihnen selbstsüchtige Frömmler macht, Fanatiker, welche die Menschheit aufgrund ihres eigenen religiösen Bekenntnisses hassen, ohne sie darum besser oder moralischer zu machen. Es ist der Glaube an einen Gott oder an Götter, der zwei Drittel der Menschheit zu Sklaven einer Handvoll jener macht, die sie täuschen unter der falschen Vorgabe, sie zu retten. Ist der Mensch nicht immer bereit, jede Art von Übel zu tun, wenn ihm gesagt wird, dass sein Gott oder seine Götter dieses Verbrechen verlangen?

Er ist das freiwillige Opfer eines illusorischen Gottes, der erniedrigte Sklave seiner hinterlistigen Geistlichen. Die irischen, italienischen und slawischen Bauern würden hungern und ihre eigenen Familien hungern und frieren lassen, nur um die Patres und Popen zu ernähren und zu kleiden. Zweitausend Jahre lang ächzte Indien unter der Last der Kasten, der Brahmanen, die sich vom Fett des Landes nährten, und heute gehen die Nachfolger von Christus und Mohammed einander gegenseitig an die Gurgel im Namen und zum höheren Ruhme ihrer jeweiligen Mythen.

Man muss eingestehen, dass die Summe menschlichen Leidens niemals weniger wird bis zu dem Tag, an dem ein Großteil der Menschheit im Namen der Wahrheit Moral und weltweite Wohlfahrtseinrichtungen dieser falschen Götter zerstört.