20. Rückkehr der Zweiundsiebzig

1. Nach einiger Zeit kehrten die Zweiundsiebzig wieder zurück mit Freuden und sprachen: „Herr, sogar die Teufel sind uns untertan in deinem Namen.“

2. Und er sprach zu ihnen: „Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.

3. Siehe, ich gebe euch Macht, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freuet euch vielmehr, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“

4. Zu der Stunde freute sich Jesus im Geist und sprach: „Ich danke dir, heiliger Vater des Himmels und der Erde, dass du solches verborgen hast den Weisen und Klugen und es offenbart hast den Unmündigen: Ja, All-Heiliger, denn so schien es gut in deinen Augen.

5. Es ist mir alles übergeben von meinen Eltern. Und niemand kennt den Sohn, denn nur die Eltern; noch wer die Eltern sind, denn nur der Sohn, und welchem der Sohn es offenbaren will.“

6. Und er wandte sich zu seinen Jüngern und sagte ihnen im Vertrauen: „Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr sehet. Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten das, was ihr sehet, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

7. Gesegnet seid ihr in dem inneren Kreise, der mein Wort hört und denen die Geheimnisse enthüllt werden, die ihr kein unschuldiges Geschöpf gefangen nehmt oder tötet, sondern die ihr das Gute suchet in allem; denn solchen gehört ewiges Leben.

8. Gesegnet sollen sein, die sich von allem enthalten, was durch Blutvergießen und Töten erlangt wurde, und alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Gesegnet seid ihr; denn ihr werdet Seligkeit erlangen.“