Die Kultstätte der Finsternis – Mitten im Jüngsten Gericht

Die Kultstätte der Finsternis - Mitten im Jüngsten GerichtWenn man die heutigen „Gebetshäuser“ betrachtet, darf man sich nicht wundern, dass sich immer mehr vernunftbegabte Menschen davon abwenden.

Indem man das goldene Kalb gegen das Symbol eines Gekreuzigten oder anderer „Heiligenbilder“ oder „Relikte“ ersetzte und diese anbetete, eröffnete man das Zeitalter der Johannesoffenbarung / Jüngstes Gericht, wo ein Götzenbild anstatt der höchste Gott gehuldigt wird.

Bereits in den Evangelien wird beschrieben, dass Jesus stets für die Wahrung der göttlichen Gebote eintrat und strikt gegen die Aufhebung oder vereinfachte Fehldeutung war.

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.“ (Matthäus 5,17-19)

Demnach ist es mehr als verwunderlich, weshalb gläubige Menschen diese eindeutige Aussage nicht weiterdenken. Luther kämpfte mit seinem Leben dafür, dass die Bibel in deutscher Sprache verfügbar wurde, damit jeder selbst prüfen kann, was dort überliefert ist und wie weit die organisierte Pseudo-Religion davon entfernt war und ist.

Die Gefahr, die von der machtpolitischen Kirche befürchtet wurde, war, dass danach jeder selbst nachlesen konnte, wie entstellt das kirchlich organisierte Christentum gelebt und zelebriert wird, dass die Gebote ungeniert missachtet wurden und werden – vor allem vom sogenannten Priestertum.

So wurden jahrtausendelang jene weisen und rechtschaffenen Menschen verfolgt, die auf diesen irrsinnigen Sachverhalt aufmerksam machten. Sie wurden gefoltert und verbrannt – deshalb zogen sie es vor im Geheimen tätig zu sein.

In der Confessio Fraternitatis wurde bereits vor Jahrhunderten auf diesen gotteslästerlichen Missstand hingewiesen. Die Folge war eine hetzerische und blutrünstige Verfolgung dieser Aufklärer.

Durch die zeremonielle Massen-Hypnose in der Erziehung und in Kirchen wurden die gläubigen Anhänger geistig soweit benebelt, dass sie die Praxis des „sogenannten“ Christentums nicht an der Basis hinterfragen konnten – dies trifft sogar auf hunderte Millionen Menschen in der Neuzeit zu.

Stattdessen werden sogar von Menschen gewählte religiöse Regenten ohne echte religiöse Autorität und ohne den Heiligen Geist jemals empfangen zu haben, verherrlicht und von geistig Blinden heilig gesprochen.

In der Neuzeit gingen solche autoritären und machtpolitischen Religionsgemeinschaften einen strategisch interessanten Weg. Sie stellten den Menschen, der sich mit der Bibel außerhalb der Kirche beschäftigt als neurotisches und gefährliches Sektenmitglied dar.

Ja, solche Menschen sind gefährlich – gefährlich für die etablierten Kirchen – denn solche Menschen können unabhängig der hypnotischen Verwässerung durch die Kirchenväter selbst prüfen, wie die Gebote lauten und was beispielsweise Götzendienst ist und wie dies sanktioniert wird. Sie können selbst prüfen, was einen echten Priester oder Hohepriester autorisiert und wie er sich von Pseudo-Geistlichen der Großkirchen unterscheidet.

Erschreckenderweise haben diese großen Religionsgemeinschaften die Massen soweit manipuliert, dass sich der heute Mensch genieren müsste, wenn er in der U-Bahn die Bibel anstatt die Tageszeitung liest. Da stellt sich die Frage, in welcher Welt wir leben, dass uns die Beschäftigung mit Gott und seinen Geboten als Lächerlichkeit oder Gefahr verkauft werden.

Doch wer Augen hat, der sehe und wer Ohren hat, der höre – denn in der Johannesoffenbarung wird darauf hingewiesen. Die Deutung obliegt der mündlichen Überlieferung der Mysterientradition, doch es ist leicht erkennbar, wofür das Tier und Babylon stehen.

Das Neue Zeitalter wird eingeläutet durch die Zerstörung des Götzendienstes und die Verbannung ihrer Vertreter, die sich als Priester ausgeben, da sie dem falschen Gott zugewendet sind.

Die Auserwählten werden emporgehoben durch ihre Treue und dem Bund zum höchsten Gott, der in seiner unendlichen Güte Himmel und Erde wie auch den Menschen erschaffen hat.

Abb: © Amir Kaljikovic – Fotolia.com

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