Das 5. Gebot (Teil 1)

Das 5. GebotDie ersten 4 Gebote haben ganz stark mit der Lobpreisung Gottes zu tun, und  ab dieser 4. Stufe  betreffen die Gebote vermehrt die zwischenmenschlichen Bereiche, die für uns deshalb verständlicher und greifbarer sind, als die ersten Vier, die aus dem Transzendenten kommen, deren Energie sich immer stärker, von Höchsten zum Tiefsten,  verdichtet. Das grenzenlose Licht des Schöpfers verdichtet sich in seiner Manifestation.

Das 5. Gebot bietet gerade jenen Menschen die Gelegenheit zum Nachdenken an, die unbewältigte Konflikte mit ihren Eltern haben. Dieses Gebot verdient viel Beachtung, denn darin liegt der Schlüssel für die wahre Erfüllung.

Der Verstoß gegen dieses Gebot ist in der Bibel mit ebenso starken Sanktionen belegt, wie der Götzendienst. Dieses Gebot weist auf die starke und bedeutsame Stellung von Vater und Mutter hin.

In unserer Gesellschaft kann man vermehrt Probleme der Kinder mit ihren Eltern feststellen, so das sich daraus auch eine therapeutische Fachdisziplin entwickelte, um den familiären Frieden wieder herzustellen. Im 5. Gebot ist aber wesentlich mehr gemeint, als nur die irdischen Eltern. Schon Christus hat von seinem Vater im Himmel gesprochen.

Das 5. Gebot steht in Beziehung zum 1. Gebot – so entspricht der väterliche Aspekt YHVH, der mütterliche entspricht ELOHIM. In diesem Gebot wird die notwendige Polarität in der Schöpfung enthüllt. Die Wechselbeziehung von  Gottvater und Gottmutter ist erforderlich, damit die Schöpfung überhaupt möglich ist.  Dies ist in seiner Tiefe zu verstehen und in seinem Leben zu integrieren,  ist äußerst wichtig.

Durch diese Erkenntnis verlängert sich das Leben auf der irdischen Ebene, denn Gott, heilig  und gesegnet sei Er, wird in einer intimen familiären Beziehung erlebbar, und das ist das Geburtsrecht eines jeden Menschen. Der Mensch bekommt das gesegnete Land seiner göttlichen Eltern als Erbe.

Auf einer anderen Ebene gilt dies genauso für die spirituellen Eltern, das sind jene, die uns  auf dem spirituellen  Weg führen, und uns Weisheit und Verständnis vererben.

Es kann einen Vater nur dann geben, wenn es auch eine Mutter und das Kind gibt. Diese drei bedingen einander, sie sind in ihrer Stellung voneinander abhängig. Die Quelle, von der wir abstammen, verdient daher die größte Ehre. In der Bibel werden die Stammväter und Stammmütter, so zum Beispiel ABRAHAM und SARAH, beschrieben, gerade diesen sind wir im Sinne des 5. Gebotes tiefste Achtung  und Ehre schuldig.

In der Hermetik Akademie lernst du schrittweise die Aussagen der Bibel richtig zu interpretieren, um alle Lebensbereiche auf die Eine kosmische Ordnung auszurichten, wodurch sich Liebe, Glück und Freude in deinem Leben manifestieren.

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